Candid’s brain

Gedanken eines „Musikpiraten“

Das Hören von Musik, genau wie die Benutzung von Software, das Ansehen von Filmen und der Konsum vieler weiterer urheberrechtsgeschützter Artikel selbst scheint kostenlos zu sein. Schließlich ist die Musik im Radio, im Fernsehen und an jeder Straßenecke zu vernehmen, sogar selbst auszuwählen, welche Musik man hören möchte, ist durch Dienste wie Last.fm gratis. Für die Software, die man in der Arbeit, der Schule oder der Bücherei verwendet, zahlt man auch nichts, wenn man sie benutzt, und Filme kann man jeden Tag im Fernsehen sehen.

Was bezahle ich also, wenn ich mir eine CD, eine DVD oder einen Kinobesuch kaufe? Die Musik, die Software und der Film an sich scheinen ja nichts zu kosten, also muss es das drumherum sein, was den Preis ausmacht. 20 € für ein Cover, eine Hülle und einen Datenträger? 7 € für eine große Leinwand, Gesellschaft und Atmosphäre? Ein bisschen teuer, vielleicht, rentiert sich das denn? Auf das Cover, die Hülle und den Datenträger verzichte ich doch gerne, um den Preis zu drücken, und beschränke mich auf die Musik. Die ist doch bekanntlich kostenlos, was ist also so schlimm daran, sie von anderen Leuten zu kopieren?

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2 Comments

  1. Luckman



    word

  2. Shady IIV



    Das witzige dran ist, das es Ohne Cover, Hülle und Datenträger nicht mal billiger wird. Meistens sogar im Gegenteil bei 0,99€ pro Song.

    Cheers!

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