Militaer
Zu den Feldjaegern wollten die mich einziehen, zum 1. Juli. Nach “Stetten am Kalten Markt”, hoert sich ja nach Metropole an.
Eigentlich hatte ich mit denen ausgemacht, dass sie mich am 1. Oktober erst holen, denn der Musterungsbeamte wollte mich die dritte Ankreuzmoeglichkeit, den 1. Januar, nicht auswaehlen lassen.
Habe also meine Verweigerung gleich weggeschickt und noch dort angerufen. Zwei Monate langten locker, Verweigerungen von Leuten, die bereits einberufen worden seien, wuerden mit erhoehter Prioritaet behandelt werden.
Zwei Tage nachdem ich die Musterung in den Briefkasten geworfen habe, erhalte ich zwei Antwortbriefe (in separaten Umschlaegen): die Einberufung wurde aus “organisatorischen Gruenden” zurueckgenommen, weshalb ich alle Unterlagen zurueckschicken soll. Ausserdem wurde die Verweigerung an das Bundesamt fuer Zivildienst weitergeleitet (laut Telefonat erfolgt die Weiterleitung elektronisch und dauert deshalb “nur” etwa drei Stunden).
Glueck gehabt, waere doch der 1. Juli in den Zeitraum der Donaufahrt (eine Schulveranstaltung, bei der ich als Mentor dabei bin; ich frage mich, ob das ausgereicht haette, den Kriegsdienst um ein paar Tage zu verschieben) gefallen.
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